Was wir von der Natur im Herbst lernen können: Loslassen

Der Herbst. Die Jahreszeit der kürzeren Tage, der Teekannen und Kuscheldecken und des bunten Laubs. Es schön zu beobachten, die wie Bäume die Blätter loslassen und ein Blatt nach dem anderen sanft auf den Boden gleitet. Der Herbst ist ein wunderbarer Lehrmeister in Sachen loslassen. Jedes Jahr lässt er die Blätter wieder los, um so Platz zu machen für neues Laub im Frühjahr. Die Natur hat keine Angst vor Veränderung.


Wir Menschen tun uns damit allerdings oft ziemlich schwer. Das Loslassen und der Gedanke an Veränderung machen uns meistens Angst. Lieber verharren wir in alten Denkmustern. Gerade als Scanner und Hochsensible Persönlichkeit hadert man oft mit sich selbst. Im Vergleich zu anderen Menschen fühlt man sich oft seltsam und hat aufgrund dessen ein schlechtes Selbstbild entwickelt. Ein erster Schritt ist, das Bewusstsein zu schaffen, dass man gut ist, so wie man ist. Und dann ist es an der Zeit, die alten Gewohnheiten, Denkmuster, negativen Glaubenssätze und Selbstbilder über Bord zu werfen.


Mein Tipp: Stell dir vor, du bist ein Baum im Herbst. Und jeder negative Glaubenssatz, jeder gedankliche Saboteur oder dein negatives Selbstbild sind Blätter an deinen Ästen. Jedes Mal, wenn du wieder einen negativen Glaubenssatz identifiziert hast, lasse ihn bewusst los und mit dem Blatt zu Boden gleiten. Halte nicht krampfhaft fest an deinen alten Denkweisen. Mach Platz in deinem Kopf für die guten und bestärkenden Gedanken über dich. Lass dein wahres Ich zu und lebe es!




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